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Multimedia-Landschaften
für Kinder
 


Wie alles begann

Die Idee, ein Computerprojekt in den Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt München durchzuführen, entstand nach einem Besuch der Veranstaltung "Inter@ktiv 96, Multimediale Wunderwelten". Während der Herbstferien wurde diese Aktion im Rahmen des Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche im Haus der Jugendarbeit unter der Leitung des Studio im Netz, SIN, durchgeführt. Als interessierte Besucher waren wir von diesem Medienangebot für Kinder sehr beeindruckt, vor allem darüber, wie viel Kreativität und Fantasie hier zur Entfaltung kam. So entstand der erste Kontakt zwischen der Fachabteilung für Kindertageseinrichtungen im Schulreferat und den Medienpädagogen des SIN, Studio im Netz e.V. Und damit fügten sich zwei Voraussetzungen glücklich zusammen: Wir sahen die Verantwortung, das Thema "Kinder und Computer" in unseren Kindertageseinrichtungen aufzugreifen und wir hatten mit SIN einen Partner gefunden, der uns bei der Umsetzung eines entsprechenden Projektes mit großer Erfahrung und fachlichem Know-how im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit unterstützen konnte. So verstrich nur kurze Zeit bis zu einem ersten Planungsgespräch zwischen der Fachabteilung und SIN.

Es wurde ein Konzept entwickelt, das nicht nur den Kindern, sondern auch deren Eltern und Erziehungskräften ein Erfahrungsfeld für das neue Medium Computer bieten sollte.
Die Konzeption stand Ende 1996 fest und im Januar 1997 sollte das Projekt gestartet werden. Neben der Begeisterung, die wir für dieses Projekt entwickelt hatten, machten sich jetzt auch einige Bedenken breit. Wie werden die Eltern reagieren? Haben wir große Widerstände aus dem Kreis der Erziehungskräfte zu erwarten? Gibt es negative Reaktionen in der Öffentlichkeit? Doch Begeisterung und Überzeugung überflügelten unsere Bedenken immer wieder sehr schnell. Wir setzten darauf, dass durch die intensive Einbeziehung aller Beteiligten das Projekt nicht nur gelingen, sondern auch eine Menge Freude und spannende Erfahrungen bringen wird.

Diese Einschätzung bestätigte sich. Wir starteten das Projekt und keine unserer Befürchtungen trat ein. Die beteiligten Einrichtungen zeigten so viel Freude, Neugierde und Engagement, so dass schon nach kurzer Zeit die Weiterführung und Ausweitung des Projektes gesichert wurden. Nun liegen bereits fünf Jahre Projektzeit hinter uns und wir haben noch ganz viel vor!

 

 

 
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